Gesamtübersicht: Projekte  
Die Europäische Kommission hat ein Follow-Up von HelpTheHelper bewilligt.

JoinTheNet / Help the Helper II – Europaweite Trainings zu gewaltbedingten Symptomatiken – Evaluation der Wirksamkeit
Projekt Nummer: JAI/DAP/03/108/WY
Laufzeit: 01.02.2004 - 31.01.2005

In diesem Projekt haben wir die Ergebnisse von HelpTheHelper in vier weitere europäische Staaten übertragen können.

Partnerinnen:

Italien:
Assoziatione Artemisia - psychologische, juristische und finanzielle Beratung für weibliche Gewaltopfer, Gruppen- und Einzeltherapie, Traumatherapie für Vergewaltigungsopfer, Selbsthilfegruppen, Beratung bei Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt, Fortbildung, Frauenhaus.
artemisia@fol.it | http://soalinux.commune.firenze.it/artemisia/al.htm

Italien:
Assoziatione Telefono Amico - landesweite Telefon-Helpline, die Frauen mit Gewalterfahrungen häufig nutzen.
telefonoamico@telefonoamico.it

Frankreich:
Association Solidarites - juristische und soziale Beratung v.a. bei Häuslicher Gewalt, Gesprächsgruppen, Schutzwohnung, Unterstützung und Begleitung bei administrativen Aufgaben, Gesundheitsberatung, Seminare und Trainings.
solidarites@wanadoo.fr

Griechenland:
KEMOP, Family and Education Centre - Familienbildungs- und Beratungszentrum v.a. für langzeitarbeitslose Frauen, psychologische Beratung und Begleitung für Frauen in Notsituationen, Selbstbewusstseinstrainings und Weiterbildungsseminare
kemop@hol.gr | www.kemop.gr

Finnland:
Turku Centre for Women - Gleichstellung von Männern und Frauen, Kultur- und Bildungsangebote für Frauen und öffentliche Diskussionsforen, Fortbildungen, Informationsveranstaltungen und telefonische Beratungen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen.
raija.ala-lipasti@appelsiinipuu.net

Deutschland:
BIFF Eimsbüttel– psychosoziale Beratung, Telefonberatung für Frauen in Trennungssituationen, Krisenintervention, Beratung für psychiatrieerfahrene Frauen, Lesben, Gruppenangebote und Stabilisierungsgruppen für Frauen mit Gewalterfahrung.
biff.eimsbuettel@arcor.de | www.biff.de

Das erprobte Konzept mit seinen Grundelementen blieb gültig:

  • Geschlechtsspezifischer Ansatz
  • Passgenauigkeit für breite Zielgruppe durch modularen Charakter des eingesetzten
  • MaterialsSchwerpunkt PTSD
  • Nutzung zeitgemäßer Rezeptionsformen
  • Kürze der Fortbildung
  • Zuschnitt auf Arbeitszeitstrukturen der Einrichtungen
  • Handlungs- und Lösungsorientiertheit.
Film und Printmaterial sind übersetzt in finnisch, griechisch, italienisch und französisch.

Ausführlich haben wir evaluiert, ob Material und Konzept tatsächlich zielführend sind.
Mit der Fortbildung sollte ein Überblick über das Thema Traumafolgen /-behandlung gegeben werden, wobei die thematisierten Inhalte einen klaren Bezug zum beruflichen Alltag der TeilnehmerInnen aufweisen und didaktisch gut aufbereitet sein sollten. Darüber hinaus wurde die Hypothese geprüft, dass die Fortbildung für verschiedene Berufsgruppen geeignet ist, dass jedoch VertreterInnen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern unterschiedliche inhaltliche Präferenzen benennen.
Die Ergebnisse der Fragebögen zeigen, dass dieses Ziel erreicht werden konnte. Die Fortbildung wurde von den TeilnehmerInnen unabhängig von den Berufsgruppen als sehr hilfreich bewertet. Es kam zu einem erheblichen Zuwachs an Wissen, wobei die Bewertungen zum Wissensgewinn über einen Zeitraum von ca. v